Mehr als 50 Jahre Geschichte

1951 erholten sich die Hoch-Ardennen erst gerade von den Folgen des 2. Weltkrieges, und besonders von der Rundstedtoffensive.
Die Zucht war vernichtet. Tausende Rinder haben den Krieg nicht überlebt.Drei Zuchtvereinigungen, damals noch Herdbuchvereine genannt, bestehend aus Büllingen, Malmedy und St. Vith stellten den 1. Milchviehwettbewerb der Nachkriegszeit auf die Beine. Das Organisationskomitee entschied, dass diese Ausstellung alle zwei Jahre in einem der 3 Gemeinderegionen stattfinden Ort stattfinden sollte. Daher auch der frühere Name “Wanderausstellung”.

Die erste Ausstellung fand dann 1951 in Amel statt. Nach Faymonville im Jahre 1953 kam sie 1957 in St. Vith. Hier waren bereits 376 Tiere der rot- und schwarzbunten Rasse anwesend, frei von Tuberkulose - was damals schon ein wichtiger sanitärer Fortschritt war.Die Ausstellung erlebte einen derart steilen Aufschwung, dass sogar 1962 der damalige nationale Landwirtschaftsminister in Weywertz zu Gast war. Zu dieser Zeit ein besonderes Ereignis.
Zu diesem Zeitpunkt nahm auch die Handelsmesse immer größere Ausmaße an. Die Aussteller und Verkäufer der landwirtschaftlichen Maschinen erlebten ihre “Goldenen Sechzigen Jahre”; die Pferdekraft verschwand Zunehmens um Platz für die Traktoren und andere Kaufware zu machen. Die größte Attraktion zur damaligen Zeit waren zweifelsohne die Bullenwettbewerbe. Jedes Dorf hatte seinen “Bullenverein”. Die künstliche Besamung steckte noch in den Kinderschuhen.Diese Ausstellung war ein Ereignis für die ganze Region.

Die Eröffnung am Sonntag mit einer Messe unter freiem Himmel und der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Der Folklorezug machte den Tag so richtig angenehm. Alle Vereine waren mobilisiert. Trotz des drastigen Rückgangs der Landwirte in den letzten Jahren hat diese Ausstellung ihren Erfolg behalten. Die Handelsmesse nahm noch immer größere Ausmaße an und hat sich weiter verändert. Der Standortwechsel zwischen den drei Regionen hatte seine Vorteile, stellte die Organisatoren jedoch auch oft vor zahlreichen Problemen. Der Wechsel zwischen den Standorten benötigte jedes mal ein neues Ausstellungsgelände, neue Pächter, neue Kontakte mit der jeweiligen Gemeindeverwaltung... Und dann dieses Wetteifern zwischen den drei Regionen, jeder wollte seine Vorgänger übertrumpfen.

Seit 1998 hatten sich die Organisatoren auf einen festen Standort geeinigt, welches einer immer moderner werdenden Ausstellung mit mehr Infrastrukturanforderungen gerecht wurde. So wurden 1998 und 2000 zwei Ausstellungen im Verbund der 3 Partner, GLS-Comisa-Eifel-Ardennen-Schau, in St. Vith veranstaltet. Seit 2002, unter dem neuen Namen EIFEL-ARDENNEN-EXPO, bot sich in Malmedy die Gelegenheit, einen überdachten Ort sowie einen außerhalb der Sommerperiode liegenden Veranstaltungszeitpunkt für die Organisation der Landwirtschafts- und Handelsmesse zu nutzen.
Dies kommt den gestiegenen Ansprüchen der zahlreichen Besucher und Aussteller zugute. Malmedy empfängt die Eifel-Ardennen-Expo in neu eingerichtete Ausstellungshallen. Diese befinden sich auf dem Messegelände “Malmedy Expo” der ehemaligen Gerberei.

top

start | de | fr | nl | veranstalter | expo | partner | landwirtschaft | presse | kontakt | impressum | agb | datenschutz
 
 
> Organisation

> Sponsoren




> Bildarchiv 2006

> Bildarchiv 2004